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Fieldday 1995 am Michelberg

”Fieldday” oder
”Wie verbringen wir ein Wochenende mit der Ortsgruppe Mödling am Michelberg”

Am Samstag, den 17. Juni 1995, wurden zahlreiche Kofferraumladungen Camping- und Funkausrüstung auf den nördlich von Wien gelegenen 408m hohen Michel(s)berg verfrachtet.

Dieser von Wien bzw. von Mödling leicht zu erreichende Hausberg der Stockerauer ist nicht nur wegen der besonders guten Aussicht in das Alpenvorland einen Ausflug wert; allein die Spezialitäten vom Holzkohlengrill des unterhalb der Gipfelkapelle gelegenen Gasthauses rechtfertigen einen Besuch. Diese Vorzüge und das freundliche Entgegenkommen der netten Wirtsleute machten uns die Entscheidung leicht, diesen Standort für einen Fieldday auszuwählen.

Bereits um 8 Uhr wurde mit dem Aufbau der beiden Klubzelte und der Antennen für Kurz- und Ultrakurzwelle begonnen. Dank mustergültiger Vorbereitung durch OE1GYA, OE1PYA und OE3ANU war der Aufbau in wenigen Stunden erledigt und die Klubstation OE3XMU konnte zur Einweisung der Anreisenden auf dem 2m Band aktiviert werden. Als nächstes wurde die Kurzwellenstation in Betrieb gesetzt, und wir konnten Dietmar, OE3GIG/AirMobile mit ”Standort” DC-9 in 8.000 Meter Höhe über Nürnberg als erste Verbindung ins Logbuch schreiben.

Nach dem Mittagessen hatten wir bereits den dritten Regenguß hinter uns, aber die Anzahl der sich auf 144.750 MHz ankündigenden Besucher und die bereits wieder sichtbare Sonne steigerte unsere Zuversicht wieder. Als wir am späten Nachmittag eine kurze Zwischenbilanz zogen, waren alle stolz über den großen Zustrom von Besuchern, von denen viele mit ihren Familien vorbeikamen. Unser Ortsgruppenleiter OE1GYA konnte insgesamt ca. 50 Besucher begrüßen, wobei auch einige dabei waren, die schon seit langem nicht mehr bei unseren regelmäßigen Klubtreffen gesehen wurden und trotzdem den Weg auf den Michelberg nicht gescheut hatten.

Folgende Gerätschaften konnten besichtigt bzw. benutzt werden:

· 2m Konteststation mit TS-850, Transverter und 2 x 10 Element gestockter Yagi
· Kurzwellenstation mit Vertikalantenne / Dipol (G5RV)
· Packetradio auf 2m/70cm mit Laptop und UKW Duoband Handgerät
· Kurzwellenmobiltransceiver (TS-50) mit SCS-Pactorcontroller
· TS-50 mit Akku in Fototasche und Fiberglasteleskopantenne
· Eigenbau ECS-Standlader für die im Nahbereich eingesetzten Handgeräte

Auch einige ”alte” OMs nutzten die Gelegenheit und ließen sich von Michael, OE1MZC die Funktionsweise der High-Tech Mini-Pactorkurzwellenstation erklären und vorführen.

Bei einem kleinen Abstecher zur Gipfelkapelle konnten wir mit dem Handgerät und einer Teleskopantenne über den 70cm Dachsteinumsetzer (2700m) bis Bayern arbeiten. Kurz danach wurde ich von einem bei der Kapelle anwesenden Wanderer in die Geheimnisse der unlizensierten Funkerei auf 70cm beim Paragleiten eingeweiht, aber das ist eine andere Geschichte . . .

Am Abend blieb nur mehr der ”harte Kern” der Ortsgruppe übrig, der sich im Stationszelt zum Tagesordungspunkt ”gemütliches Beisammensein” einfand. Dabei wurde von Barbara, OE1YCB die Kurzwellenstation ständig in Betrieb gehalten, und wir konnten einer irischen Gegenstelle ein ”mehrstimmiges” Stimmungsbild übermitteln.

Gegen 23.30 hieß es dann ”Stromaggregat aus!” und wir verkrochen uns in den Schlafsäcken.

Siebeneinhalb Stunden und zwei Regengüße später wurden wir vom Stromaggregat des Wirtes unsanft geweckt, doch sein heißer Kaffee und die köstliche Mehlspeise entschädigten uns für dieses frühe Ende der Nachtruhe.

Trotz des relativ feuchten Wetters wurden unsere Stationen auf Kurz- und Ultrakurzwelle wieder aktiviert. Pünktlich um 9 Uhr lauschten wir der Ankündigung der folgenden Rundspruchbeiträge, von denen einer über unsere Aktivitäten berichten sollte. Nachdem wir im Funkzelt frierend nun auch den DX-Bericht überstanden hatten, war dann endlich Barbaras cq-Ruf zu hören, der vom rasenden Reporter Wolfgang OE1WBS am Vortag aufgezeichnet worden war. In weiterer Folge wurde über alle unserer Aktivitäten und über den guten Besuch unseres Fielddays berichtet, was wir mit ein wenig Stolz zur Kenntnis nahmen.

Zum Ende des Rundspruches wurde dann die Überraschung angekündigt: Zum ersten Mal in der Geschichte sollte der Bestätigungsverkehr für den OE-Rundspruch von einer Fielddaystation durchgeführt werden.

Es kam noch besser: XYL Barbara, OE1YCB übernahm die ehrenvolle Aufgabe und arbeitete die Anrufliste auf Kurzwelle in mustergültiger Form. Sie war auch nicht aus der Ruhe zu bringen, als wir im Zuge der bereits einsetzenden Abbauarbeiten kurzfristig die Antenne abklemmten. Am Ende des Bestätigungsverkehrs konnten 60 Stationen im Log gezählt werden. Peter, OE1PYA konnte 52 Bestätigungen auf UKW entgegennehmen.

Gegen 11 Uhr brachen wir unsere Zelte ab und traten, nach einer Stärkung vom Grill und der Zusicherung des Wirtes jederzeit wiederkommen zu dürfen, die Heimreise an.

Am Abend waren auf unserer Ortsfrequenz nur zufriedene Stimmen zu hören und es wurden bereits Pläne für den nächsten Fieldday geschmiedet.

Aus meiner Sicht haben bei diesem Fieldday nur zwei Dinge gefehlt: das Akkordeon von Hannes, OE3JKS und meine Gitarre . . .

Jungfunker

Mein Sohn Christian als SWL

Danksagungen ergehen an:

· Gustav, OE1GYA und Peter, OE1PYA für den reibungslosen Ablauf und die gesamte Organisation dieses Fielddays . . .

· Andreas, OE3ANU und seiner XYL Anni für die umsichtige Standortwahl und das Erstellen der Einladung und des Anfahrtsplanes . . .

· Barbara, OE1YCB für den Bestätigungsverkehr (und daß sie doch im Zelt übernachtet hatte) . . .

· alle YLs und OMs, die uns besucht haben . . .

Wir grüßen ganz speziell:

· Die Mitglieder unserer Ortsgruppe die am lautesten meckern ”daß bei uns nie etwas los ist” und dann doch nicht kommen ”wenn etwas los ist” . . .

Was immer man unter "ham spirit" versteht: die Gemeinschaft vom Michelberg weiß spätestens seit diesem Wochenende, wie dieser Begriff ausgelegt werden kann.

73 & 55 de

Andreas, OE3ARC

  



 

 


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